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        Kath. Familienzentrum und Kindertagesstätte

Theoretische Grundlagen und Ziele

 

Unsere Kindertageseinrichtung ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat laut dem „Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz) einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag und ist der Elementarbereich des Bildungssystems. Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die Bildungsvereinbarung NRW.

So hat die Kindertagesstätte

-      die Persönlichkeit des Kindes zu fördern,

-      die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,

-      dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen, seine Lernfreude anzuregen und zu stärken,

-      dem Kind zu ermöglichen, seine emotionalen Kräfte aufzubauen,

-      die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern,

-      die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und der Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten elementare Kenntnisse von Umwelt zu vermitteln.

 

Über diesen gesetzlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag hinaus wollen wir den Kindern in der Gemeinschaft den katholischen Glauben erfahrbar machen. Das heißt:

-      Entwicklung und Förderung menschlicher Grundfähigkeiten,

-      Vermittlung von Lebensfreude und Lebensbejahung,

-      Vertraut werden mit Sitten, Bräuchen und Festen des Kirchenjahres,

-      Vermittlung von Glaubensgrundlagen,

-      Vertraut werden mit der Gemeinde,

-      Kennen lernen anderer religiöser Lebenshaltungen,

-      Erleben wertorientierten Verhaltens.

 

In unserer Einrichtung erhalten die Familien der Kinder der Kindertagesstätte, aber auch Familien aus dem sozialen Umfeld und der Kirchengemeinde, auf Wunsch Beratung und Unterstützung in Erziehungs-, Familien- und Gesundheitsfragen. Diese können durch das Personal der Tagesstätte oder durch externe Kooperationspartner in Anspruch genommen werden. Das Familienzentrum arbeitet mit einer selbständigen Erziehungsberaterin zusammen, die von den Eltern kontaktiert werden kann oder durch das Familienzentrum bei Elternwunsch vermittelt wird. Kristallisiert sich ein komplexer Hilfebedarf heraus, wird der ASD der Stadt Herford eingeschaltet. Über eine Clearingstelle im Jugendamt wird die Familie an zuständige Sozialarbeiter vermittelt.  Bei Bedarf werden die angebahnten Prozesse für die Familien der Kinder der Einrichtung von den Erzieherinnen begleitet. Hier verstehen sich die Erzieherinnen als Unterstützer der Eltern. Da das Jugendamt teilweise die Aufgaben auch an externe Einrichtungen vergibt, z.B. die FLEX (Flexible Erziehungshilfen), gibt es auch Gespräche mit den jeweiligen Betreuern dieser Institutionen, um einen familiengerechten Hilfeplan zu erstellen.

 

Auch z. B. die Begleitung zu Ärzten und Behörden gehört zu unseren Angeboten. Für Familien außerhalb der Tagesstätte können muttersprachliche Assistentinnen vermittelt werden.

Elternkurse, Eltern-Kind-Angebote, Babysitterdienst, Termine der  Krabbelgruppe und weitere Aktivitäten können als zusätzliche Angebote des Familienzentrums den jeweils aktuellen Programmen entnommen werden.

 

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist das gemeinsame Leben behinderter und nicht behinderter Kinder. Im Vordergrund stehen hier nicht die Therapien, sondern das unbelastete soziale Lernen.

 

Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.

Maria Montessori

 

 

Gemeinsam sind wir stark!

 

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