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        Kath. Familienzentrum und Kindertagesstätte

Unser Familienzentrum

Sozialräumliche Daten

 

Der Anteil der älteren Bevölkerung ist deutlich höher als der Anteil der Kinder und Jugendlichen, sowohl im Sozialraum als auch in unserer Kirchengemeinde.

In unserer Tagesstätte betreuen wir ca. 30 % Kinder, die in der Familie nicht vorwiegend deutsch sprechen und ca. 50% Kinder, deren Eltern aus einem ausländischen Herkunftsland kommen.

Die Zusammensetzung der Mitglieder der Kirchengemeinde ist eher mittelschichtig.

Die Kirchengemeinde ist weiterhin Anlaufstelle für viele Sozialhilfeempfänger, die sich Lebensmittelgutscheine abholen. Die Menschen kommen allerdings nicht ausschließlich aus der Gemeinde sondern aus dem gesamten Bezirk Innenstadt.

Die Familien, deren Kinder unsere Einrichtung besuchen sind zur Hälfte Familien mit geringem Einkommen oder Sozialhilfeempfänger. Die anderen 50 % setzen sich zusammen aus 35 % mittlerem und 15 % hohem Einkommen.

 

Ziele des Familienzentrums

 

Über die bestehende Arbeit in der Kindertagesstätte, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut werden, hinaus haben wir uns für die Arbeit im Familienzentrum folgende Ziele gesetzt:

-      Beratung in pädagogischen, familiären und persönlichen Belangen,

-      Stärkung der Elternkompetenz,

-      Einbringen von Ideen Außenstehender, um evtl. neue Möglichkeiten auszuschöpfen,

-      Verbindung Jung – Alt,

-      Umfangreiche Sprachförderung – unterstützend auch für Mütter.

-      Anlaufstelle für Problemfamilien,

-      Gesundheitsbewusstsein und Umweltbewusstsein schärfen,

-      Kindern neue Erfahrungen außerhalb des Kindergartenalltags zu vermitteln,

-      Übergang zur Schule besser gestalten,

-      aktiv am „Bild“ der Innenstadt mitarbeiten,

-      junge Familien oder Alleinerziehende frühzeitig erreichen.

 

Zielgruppen

 

Wir sprechen an:

-      Familien, die ihre Kinder in unsere Einrichtung bringen,

-      Familien mit Migrationshintergrund,

-      Menschen, die Unterstützung oder Beratung in unterschiedlichen Bereichen benötigen,

-      Menschen mit höherem Bildungsgrad, die als „Multiplikatoren“ eingebunden werden,

-      Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen,

-      Menschen mit und ohne Behinderungen.

 

Räumliche Möglichkeiten

 

Die Kindertagesstätte verfügt über drei Nebenräume und einen Mehrzweckraum zur intensiven Sprach- und Bewegungsförderung. Ein Nebenraum ist so eingerichtet, dass in ihm Förderung und Beratungsgespräche stattfinden können.

Der Personalraum kann zu bestimmten Zeiten als Besprechungsraum genutzt werden.

Die Kirchengemeinde stellt uns zur Nutzung den großen Gemeindesaal, zwei kleinere Säle und ein Konferenzzimmer zur Verfügung.

Kursangebote können nebenan im Bildungswerk „IN VIA“ stattfinden.

 

Angebotsschwerpunkte

 

Zurzeit bieten wir folgende Angebote an:

Sprachförderung

Seit dem Sommer 2004 bieten wir den Kindern eine umfangreiche Sprachförderung nach dem Modell von Elke Schlösser „Wir verstehen uns gut“, 3 – 4 Kleingruppen à 5 – 6 Kindern. Näheres dazu siehe „Bildungsbereich Sprache.

 

Müttergruppe (orientiert am Modell “Rucksack“),

Seit Oktober 2004 treffen sich Frauen und Mütter mit Migrationshintergrund 14tägig für ca. 2 Stunden unter Anleitung qualifizierter Mütteranleiterinnen, um sich sprachlich weiter zu entwickeln, sich über Erziehungsfragen auszutauschen, Referate zu hören, Spaß zu haben und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

Krabbelgruppe

Seit Januar 2008 gibt es die Krabbelgruppe „Josefinchen“, die sich dienstags von 9.35 Uhr bis 11.00 Uhr im Großen Gemeindesaal trifft.

 

Bewegungsangebote

Judo: immer im Herbst für die Schulanfänger (seit 2006)

Fußballmannschaft:  jeden Mittwoch von 14.45 Uhr bis 15.45 Uhr (seit 2006), Trainer ist ein türkischer Jugendlicher aus dem Jugendzentrum „9“

Gesundheitserziehung

- In regelmäßigen Elternabenden

- Eltern, die am „Kids Vital“ Programm teilgenommen haben und als Multiplikatoren eingesetzt werden

Ansprechpartner (Arzt für Allgemeinmedizin) für medizinische Belange

Seit April 2008 steht uns Dr. Christian Burghaus für allgemeinmedizinische Fragen (z.B. Impfschutz, Verständnisfragen) zur Verfügung.

Offene Sprechstunde des SKF zur allgemeinen Sozialberatung, Schuldnerberatung und Erziehungsberatung,

Seit 2006 einmal monatlich in unserer Einrichtung. Termine werden ausgehängt.

 

Sprechstunde der Frühförderstelle der Lebenshilfe

Seit 2006 in unserer Einrichtung. Termin nach Absprache

 

Beratung evtl. mit muttersprachlicher Assistenz, durch den Migrationsdienst der Caritas

Seit 2007 Termine nach Absprache in der Einrichtung,

 

offenes Elterncafé

Seit 2007 steht den Eltern täglich eine Ecke in der Kindergartenhalle zum Klönen und Kaffeetrinken zur Verfügung.

 

Vater-Kind-Veranstaltungen

Gibt es schon seit 15 Jahren in unserer Tagesstätte. Hinzugekommen sind 2006 Vater-Kind-Kochkurse.

 

Begleitung zu Ärzten, Ämtern etc., Übersetzungen und Hilfe bei schriftlichen Belangen

Bei Bedarf unterstützen wir Eltern hierbei schon immer.

 

Triple P,

Erstmals 2008 haben wir diesen Kurs zur Stärkung der Elternkompetenz mit dem Kooperationspartner SKF angeboten. Eine Kinderbetreuung steht zur Verfügung.

 

Lesepate

Seit 2005 kommt Albert, ein netter älterer Herr, einmal wöchentlich in die Einrichtung zum Vorlesen.

 

Alleinerziehendentreff

Der Kooperationspartner SKF bietet seit 2006 einen Treffpunkt einmal wöchentlich für Alleinerziehende an. Für Kinderbetreuung wird gesorgt.

 

Kindergartenbücherei

Jeden Freitag öffnet die Kindergartenbücherei. Alle Kinder können über das Wochenende ein Bilderbuch ausleihen oder ein Vorlesebuch für zwei Wochen mit nach Hause nehmen.

 

Mutter-Kind-Veranstaltungen

Regelmäßig viermal im Kindergartenjahr finden Bastelnachmittage für Mütter und ihre Kinder statt.

 

Vermittlung von Babysittern

Seit 2008 verfügen wir über einen Pool an ausgebildeten Babysittern, die an Familien in der Stadt Herford vermittelt werden.

 

FuN Baby

Eine Mitarbeiterin der Einrichtung ist FuN-Baby Trainerin und bietet einmal jährlich einen FuN Baby Kurs an.

 

Geburtsvorbereitung

Ab April 2012 bietet eine Hebamme im Familienzentrum Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik an.

 

 

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